Sonntag, 25. März 2012

Über die Babuschka

Liebe Blog- Leser! IFrühlingsfrisch vom Zwischenseminar von V.I.A. aus Bangalore, Indien, zurückgekehrt, darf ich darf ein neues, sehr ungerechtes aber praktisches Format vorstellen.
Bild von http://www.seti.ee/narva/uploads/newbb/10167_4911f5ba259f9.jpg

Die „Bábuschka“ (von nun an бабушка), wörtlich und dementsprechend unzureichend übersetzt „Oma“ oder „Großmutter“, ist ein zentrales Element in der hiesigen Gesellschaft, kommt in Varianten aber in allen von der russischen Kultur beeinflussten Gebieten vor. Ihr Erscheinungsbild auf der Straße, wo man sie aufgrund der unerwartet hohen, leider aber von Sekunde zu Sekunde stark fluktuierenden Mobilität allzu häufig antreffen kann, ist sehr wandlungsfähig. Allerdings gibt es die stereotypisierte бабушка, die sich der Beschreibung praktischerweise nicht so widerspenstig entgegensetzt. Sie ist sehr klein, wie ein zwölfjähriges Kind höchstens, was auch an ihrer Haltung liegen kann: In der Hüfte abgeknickt, mit einem leichten Buckel, sodass die sehnigen Schulterblätter fast schon gen Himmel ragen. Diese Haltung hat einen alleinigen Grund- nämlich die Lieblingsbeschäftigung und der eigentliche Daseinszweck der бабушка: Das Fegen. Dazu benutzt die бабушка selbstverständlich den traditionellen Reisigbesen, der eine gebückte Haltung erzwingt. Aber warum fegt die бабушка eigentlich? Und was? Hierzu muss man differenzieren:
  1. Winters…
…befindet sich die бабушка eher in häuslichen Gefilden, sitzt dort in einer Ecke und beherrscht mit ihrem verkniffenen Blick den Raum. Nachdem ihre brave Tochter oder Enkelin gekocht hat, wuselt sie mit steifen Beinen durch das ganze Hause und spielt verschmitzt und seelenruhig oben erwähnte Krümelinquisition. Danach legt sie ihre Kleidung an: Über den Strickpulli eine graue, sehr langhaarige Wolldecke, wie ein Umhang geschlungen, darüber dann ein abgesteppter hellbrauner Mantel, die Füße werden in möglichst viele Wärmehüllen gestopft und das gutmütige, herbe Gesicht rahmt ein Fransenkopftuch mit Blumenstickerei. So eingekleidet watschelt sie zur Bushaltestelle und kommt genau so viel zu spät, dass der Fahrer des ebenso wie sie altersschwachen, aber ewigen Sovjet- Trolleybusses aus Höflichkeit noch anhalten muss. Sie steigt ein und sofort springen drei junge Kirgisen in schwarzen Jeans auf- um ihr zu Helfen und um ihr galant den eigenen Sitzplatz anzubieten. Schon eine Haltestelle vor dem Bazaar, wo sie hin will, steht sie, in der weichen Hand den stark verknitterten Seniorenausweis, mit dem sie kostenlos fährt, neben dem Fahrer. Nachdem sie ihre Einkäufe getätigt hat (ausschließlich Trockenfrüchte und Nähwaren, bei Bedarf der persönliche Reisigbesen) fährt sie den Weg zurück. Mit ihrer Beute setzt sie sich gemütlich vor den Laden des eigenen Kindes, denn es ist …
  1. …endlich nicht mehr Winter!
Dann hilft sie dort entweder beim Verkauf der Waren, oder aber sie stört dort. Falls sie beides nicht tut, spricht die Wahrscheinlichkeit dafür, dass sie unermüdlich den Platz vor dem Geschäft fegt, um den Unrat der heutzutage so verkommen Gesellschaft zu beseitigen. Eine Zeitgrenze, um ihren frommen ökö- politischen Aktivismus auszuleben setzt nur die Natur (Nacht, nicht Rheumaanfall).

Man kann allgemein zu der Rolle der бабушка sagen, dass sie im städtischen, als auch im ländlichen Sozialgefüge ein aktiver, geachteter und unerlässlicher Teil ist. Sie übergibt Traditionen und ist Hüter des häuslichen Glückes- eine interessante Mischung aus putzig und gruselig- eine бабушка eben.

Sonntag, 19. Februar 2012

Fotos

kurz vor Neujahr


meine beiden Erstklässler



Bazaar in Naryn

muslimischer Friedhof oberhalb von Naryn

auf der Hochebene, Blick auf China

Reiter und nette Yaks

Mahl von links die Gastgeberin und ihre Tochter, Lukas, Kasia, eine Bekannte des Hauses, unser Fahrer, ein Sohn

Von wenig zum Wenigen und zurück

Es ist grausam, zu entscheiden, was ich hier in den Blog schreiben soll und was nicht. Fast alles, was ich hier erlebe ist ganz normal im Leben eines jungen Menschen, man trifft sich mit Freunden und fährt dort und woanders hin, redet, kauft ein, geht in Bars, arbeitet, lernt und isst und schläft und... 
Einiges ist es aber nicht.
Denn man macht auch größere Umwege ins entlegene Naryn , um sich Yaks im Hochgbirge an der Grenze zu China anzuschauen. Das war nämlich der Plan, dem Lukas, Kasia und ich folgten, weshalb auch immer. Zuerst zum Busbahnhof für interregionale Busse. Wie falsch ich lag, als ich dachte, dass Kirgisen nicht so penetrant sein können im Anpreisen ihrer Produkte. Nach einer Stunde Wartezeit in der Marschrutka fuhren wir los, auf der Straße in den Osten, Richtung Issyk Köl. Die Straße wurde von den Chinesen gebaut, um den Handel bzw. die Warenschwemme zu ermöglichen. Nach der Abzweigung zum Gebirgspass kam auf glatten Asphalt rissiger, dann löchriger, dann waren es eher Flecken und schließlich kam die finale Stein- und Schotterpiste. Die Fahrer fahren geschickt und todesmutig durch die Schlaglöcher und entgegenkommenden Lastwagen hindurch, um das sowieso schon elendig ausgeleierte Fahrwerk, was das Go-Kart-Feeling der 6-Stunden Fahrt ausmacht, des aus Deutschland importierten Mercedes nicht zur Gänze zu zerstören. Man will trotz Müdigkeit auf der Fahrt nicht schlafen, weil es viel zu sehen gibt: Ein fast ganz zugefrorener Stausee, der sich wie ein welliges Silbertablett kalt in das Tal presst, die erstarrten Gebirgsbäche, die eisig weiter fließen und das Kahl mit einem hervorgequollenen Gelbweiß überziehen, Ayranverkäufer, die in alten Eisenbahnwaggons am Straßenrand in umfunktionierten Bierflaschen ihre Ware der Weite aussetzen. Angekommen: Naryn hat 40.000 Einwohner, liegt auf ca. 2000 m und ist mit einer Pracht an Bergen umgeben. Wir werden von der Mutter einer Freundin der Freundin eines Mitbewohners (über solche Connections geht hier sehr viel) empfangen, der Winter hat die Blutgefäße ihrer Wangen platzen lassen, was ihrem Gesicht ein spinnennetzartig verteiltes Rot gibt. Wir haben sie noch nie gesehen, aber sie zeigt uns ihre Arbeit in der Bibliothek, erklärt uns offen, was sie an Naryn mag und was nicht, dass sie hier das beste Fleisch haben und sonst aber auch nichts, dass es hier amerikanische Peace-Corps- Freiwillige gibt (Warum ist dieses unsinnige, arrogante Land auch überall, genau so wie die obligatorische Lenin Statue? Es ist zwar kalt, aber der Krieg dazu ist zumindest offiziell beendet…) und dass ihre Kinder nicht dort bleiben wollen. Sie zeigt uns unser Hotel, eine überdimensionierte Absteige mit zerfallendem Anbau, in dem anstatt der zersplitterten Scheiben zusammengeschusterte Kartons stecken. Unser Zimmer war billig und warm, und vor allem: Gruselig. Vier Etagen mit je 40 Zimmern, drei Angestellte. Und ungefähr drei Gäste. Lange, krankenhausartig lackierte Gänge mit demotivierten, Dunkelteiche übrig lassenden Hängelampen. Absolute „The Shining“ Szenerie!
Am nächsten Morgen ging es dann mit einem ächzenden VW vom Nirgendwo ins echte Nirgendwo, noch näher an die Grenze zu China, noch näher an den Mond, weg von allem, was Menschen geschaffen haben, außer: Zwei kleine Lehmhäuser, die wahllos auf die sich lang ersteckende verschneite Hochebene gesetzt wurde, daneben ein leeres umzäuntes Gebiet. Mit uns fuhr ein dort wohnender kleiner Bauernjunge, Azamat, mit türkisblauen, wachen Augen und einer Haut, die ein wenig an mit Öl bepinselte Brotkruste erinnert. Er musste zuerst seinen Vater rufen, der uns dann die Yaks zeigen wollte. Zehn Minuten später sahen wir ihn: Auf dem Hügel, der sich vor die endlose Gebirgskette am Horizont schob, konnte man gegen die Sonne die stolze Silhouette eines Reiters ausmachen: Vor ihm stapften dreißig kleine beinlose Wollknäuel mit viel zu großen, wankenden Köpfen und schwarzen Knopfäuglein, die die Mächtigkeit der Szene irgendwie nicht ganz ernst zu nehmen gewollt waren. Wir konnten dann die Yaks anschauen, die extrem scheu waren und immer wegrannten, danach hat er uns auch angeboten auf seinem Pferd ein bisschen zu reiten. Währenddessen redeten wir die ganze Zeit mit unserem lustig-konservativen Fahrer über Heirat: „Also ihr in Europa habt’s ja doof, hier schnappt man sich einfach die Frau, die man möchte und heiratet sie.“ „Ja, und was sagt die dazu?“ „Sie hat nicht so viel Zeit zu reden, wenn sie doch kochen muss!?“ Es ist einfach zu stereotyp. Interessant, dass er uns stolz später berichtet, dass in Ош (Osh) die Frauen beim Essen die Männer bedienen müssen, sodass man nur ihre Hand sehen kann. Ist sicherlich auch eine interessante Lebensaufgabe, sich darin zu perfektionieren. Well. Zurück nach Naryn, neben uns auf einem Sitz drei Kinder mit derselben Brotkrustenhaut wie Azamat und einem Kanister mit frischem Blut zwischen den Füßen, zurück fahren wir zu unserer lieben Gastgeberin, die schon gekocht hat. Brav so, sonst hätte es aber auch..:! Karottensalat mit Knoblauch und Kartoffelsalat mit roter Beete, selbstgebackenes Brot. Hungrig essen wir, stuhllos (nicht aus Mangel) sitzend, es ist köstlich. Danach noch Plov – Reis mit Karotten, Öl und sehr fettem Fleisch- in Massen, höflich überdehnen wir unsere Mägen, danach zwei Wodka (Zitat der Mutter zu ihrem Kind „Ach, stör’ doch nicht, wenn Mama trinkt!“)- zwei deshalb, weil man bei ungeraden Zahlen nicht heiraten wird, und irgendwie geht’s anscheinend immer um Heirat. Beachtenswert auch die Wünsche, die uns die Gastgeberin ausspricht:
„Auf dass ihr immer das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden könnt.“
Auf ein Wort, das kann man brauchen!

Nun, es bleibt spannend, liebe Leser, der Frühling hier in Bischkek kommt nun endlich zögerlich in die Stadt.
Bis dann,
Aaron

Samstag, 21. Januar 2012

Kälte




nur kurz vom Leben im Gefrierfach

Was ist das, Kälte? Vor allem ist es das, wenn man jeden Tag in einem deutschen Gefrierfach lebt. Es ist dann, wenn man beim Laufen aufhört, seine Oberschenkel zu spüren, wenn die Atemluft im Bus an den Scheiben erstarrt, die Passagiere einschließt und das Sonnenlicht so gebrochen alles verschönt, es ist dann wenn der Schnee schon nicht mehr rutschig ist, wenn die kleinen zähen Läden ihre Türen verschließen, wenn Kinder aufgeben und sich heulend an den Wegrand setzen, wenn man froh ist, in einen Raum mit nur minus fünf Grad zu kommen, wenn man draußen niemanden mehr in die Augen schaut, weil man sonst Energie verlieren würde, wenn man Kälte mag und sie trotzdem nicht mehr haben will, weil man in einem Gefrierfach lebt. Dann kann das Kälte sein.

Delhi, eigentlich kein Post

Die ganze Geschichte begann mit dem Vorbereitungsseminar in Berlin. Neunzehn Freiwillige nach Indien, einer nach Kirgistan. Und als wäre es selbstverständlich: „Hej, komm’ uns doch besuchen, wir zahlen dir den Hinflug!“ Niemand hätte im ersten Moment gedacht, dass das wirklich klappen würde. Und es gab natürlich Schwierigkeiten. Es war nicht schwierig, Urlaub zu bekommen, im Projekt hat es niemanden außer die Kinder interessiert, und die haben es leider nicht realisiert (was den Abschied auf Zeit nicht einfacher gemacht hat, ich hätte das nie so erwartet). Es war vielmehr der Flug- ein e-Ticket, was ist denn das für ein Absurdium? Und die wunderbare Uzbekair, die nicht zu den sichersten Gesellschaften gehört, hat natürlich ein paar Stunden vor Abflug noch einmal unbemerkt die Flugroute umgeplant. Deshalb, froh Aaron, im Kopf schon in Delhi, geht zum Check-In: „Nein, dein Ticket ist ungültig.“ Meine vorerst einzige Reaktion war es, einen Apfel zu essen, weil es mir vorkam, als würde der Boden versuchen, unter den Füssen wegzulaufen. Nein, ich habe jetzt bitte kein Flugticket umsonst gekauft. „Entschuldigung, das kann nicht sein, blablabla…“ Es endete damit, dass der Flug aufgehalten werden musste, ich jetzt das Buchungssystem vom Manas International Airport von hinter dem Schalter kenne, im Taxi mit dem unglaublich nicht mehr nüchternen Fahrer auf dem Weg zurück eine Reifenpanne hatte und erst einmal ein halbe Stunde bei minus 20 Grad im schief in der Luft hängenden Taxi warten durfte, mit einem Hirn, das versuchte vor lauter Ohnmacht sich an die Schädelinnenwand zu werfen und dabei auf den Kehlkopf drückte. Und letzen Endes aber auch, dass ich den Flug nach vier verschiedenen Buchungsstellen Umbuchen konnte und die Flughafenmitarbeiter den ehemals tobsüchtigen Ticketlosen mit dem lustigen Russisch am Montag darauf mit einem wohlwollenden Schmunzeln begrüßt haben.
Endlich in Delhi angekommen: Die fast komplette Saket-WG wartete schon, allesamt fabelhafte Leute mit einem großen Herzen. So.

Aus der ereignisreichen Zeit dort nur zwei Erlebnisse:

Weihnachten

Es war eine wunderbare exemplarische Tragikomödie. Für die meisten der ca. 20 Teilnehmer unseres Weihnachtsfestes das erste Mal Weihnachten ohne Familie und sonstige andauernde Verwurzel- und leider auch Verknorpelungen. Die Reaktionen darauf waren unterschiedlich:
1. Der Traditionalist (Ist hier derjenige, der versucht, in Indien deutsche Weihachten zu feiern)
2. Der Alternative (Will feiern, aber mit einem typisch indischen Baum und indischen Trachten)
3. Der Indifferente (Interessiert sich nicht für die ganze Sache oder verhält sich zumindest so). Und schließlich ich, der bei alldem den Diplomaten spielen durfte (und wollte). Au fein. Letzten Endes war man zufrieden, es gab schöne Geschenke, vergessene Geschenke, leckeres Essen, viel Essen, Tränen aus Heimweh und Tränen wegen der öfters wasserlosen Toilette, und es gab am Tag danach eine angenehm gespannte Stille nach der niederdrückenden Weihnachtsgeschichte.

Agra

Die Stadt, die das Taj Mahal beherbergt, sechs Stunden von Delhi. Mit Lukas und Angi mit dem zerlöcherten, eiskalten, wie ein ekstatisch fiepender Wal hupenden Local Bus dorthin, im Gepäck das Nötigste und ein Zelt, welches am Abend noch mitten im nicht allzu großen, zentralen Stadtpark aufgeschlagen wurde. Gegen acht Uhr saßen wir dort gemütlich zusammen. Leicht störend waren die Taschenlampen und die „He, come out, who’s there?“ Rufe. Durch die Reaktion, die ein Hase im Angesicht einer Schlange zeigt, verschoben wir unser Schicksal um eine halbe Stunde, als dann acht Inder, Parkwächter und Polizisten, uns aus dem Zelt geholt haben. Schön, direkt auf einen Schlagstock und dahinter eine MG zu blicken, wenn man herauskommt. Wir mussten unsere Behausung abbauen- nur, kann man sagen, wir hatten den in Indien so pervers großen Ausländerbonus- weil wir im Umkreis von 500 Metern ums Taj unser Zelt in einem Nationalreservat aufgeschlagen hatten. Ups. Freundlich wie die Inder so sind, wurden wir in einen Streifenwagen verfrachtet und eine halbe Stunde mit Blaulicht durch Agra kutschiert. Schlussendlich, nachdem doch entschieden wurde, dass es für uns sicherer (???) sei, nicht im Polizeirevier zu übernachten, wurden wir in ein Hotel verfrachtet. Konsequente Aktion.

Weiteres ist hier eher nicht relevant, letzten Endes waren es für mich Ferien bei und mit guten Freunden und insofern auch Ferien ohne veröffentlichte (Selbst)reflektion, außerdem gibt es Dinge, bei denen es sich nicht lohnen würde (es zu versuchen) sie mitzuteilen.
Darüber hinaus fällt es mir extrem schwer, Delhi zu beschreiben, da die Masse an Eindrücken, die einen zu ersticken versuchen, zu groß ist, als dass man es wagen könnte, den Geruchssinn nicht zu ignorieren und die Ohren nicht zu vermummen und die Augen nicht fast ganz zu schließen.

Zurück in Bischkek: Ruhe. Luxus. Sicherheit. In Kirgistan? Ich danke dir, Indien. Dafür, dass es mir unmöglich erscheint, sich an deine Kultur anzupassen. Dafür, dass du so kaputt bist. Danke.



Tashkent, ein Wohnzimmer/Flughafen/Teehaus

lohnender Kitsch und größenwahnsinnige Perle



Triumvirat (die Geschichtenerzähler, die Skillmaster)

Smog und Verkehr. Man stumpft ab, wird egoistisch, rassistisch und indifferent. Die Stadt zwingt dazu. Sie ist verwirrend giftig.